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Presseaussendung – Steirische Frächter zur Ökologisuerung der Maut
Schritt in die richtige Richtung, aber nicht so!
Der Inhalt ist gut, Zeitpunkt und Art der Umsetzung falsch. Kurz zusammengefasst ist das die Sicht der steirischen Transporteure betreffend der Maut-Ökologisierung.
„Der Großteil unserer Fuhrparks ist ohnehin auf einem aktuellen Stand. Die rasche Umstellung auf Euro-5 wird allerdings auf Grund der wirtschaftlichen Situation nicht die größte Sorge der Frächter sein“, kommentiert Albert Moder, Fachgruppen-Obmann der steirischen Transporteure die Verordnung vom Ministerin Bures.
Die Ökologisierung der Maut werde von den Frächtern mitgetragen. „Da die gesamte Branche schon jeher in moderne Fahrzeugflotten investiert, ist es für uns eine Anerkennung im Nachhinein“, verweist Moder darauf, dass man sich auch ohne der Verordnung zum Umweltschutz bekannt und schadstoffarme Lkw anschafft hat.
Aber: „Ein Euro-3-Lkw ist mit Sicherheit moderner und ökologischer als der Großteil der privaten Pkw. Sie wurden nämlich erst seit 2005 produziert, das heißt, früher waren sie gar nicht zu bekommen“, stellt Moder fest. Die Tarifgestaltung habe nun zur Folge, dass einerseits ein Großteil des bestehenden Fuhrparks entwertet werde, andererseits die Frächter noch zusätzlich mit einer um zehn Prozent höheren Maut bestraft werden.
Dies betreffe vor allem Spezialunternehmen wie etwa die Rundholztransporteure oder Kran-Lkw-Unternehmen: Die hier zum Einsatz kommenden Fahrzeuge sind Sonderfahrzeuge mit leistungsstarken Kränen und Allradantrieb, die bis vor ganz kurzer Zeit überhaupt nur als Euro-3-Fahrzeuge produziert wurden.

